Nach den vielen Tempeln von Bangkok erlebten wir hier Natur pur. Wir wurden direkt von der Aida mit dem Schnellboot (2 x 500 PS) abgeholt, und haben noch nie auf so einem Flitzer gesessen. Die gefühlte Geschwindigkeit war 150 km / h. Koh Samui ist die drittgrößte Insel Thailands, sie gehört zu einem Archipel von insgesamt 80 Inseln. Wir umkurvten einige von ihnen, wobei eine schöner als die andere aussah. Ein einzelner Monolit sah aus wie der berühmte “ James Bond “ Felsen.

Wir wollten aber nicht nur über das Wasser “fliegen”, sondern es auch an unseren Körpern spüren. Also machten wir einen Bade - und Schnorchelstop. Man hätte uns aber vorher warnen müssen, dass es dort, wo man stehen konnte, riesige Seeigel gab. So passierte es, dass eine Mitreisende sich am Fuß eine schwere schmerzhafte Verletzung zuzog. Seeigel mit solch langen Stacheln hatten wir zuvor noch nie gesehen. Nach dem Baden waren wir hungrig, und fuhren zu einem malerischen Fischerdorf. Hier probierten wir einheimische Spezialitäten.

Der Seeigel, schön aber schmerzhaft.

Der “James Bond” Felsen.

Wir fuhren im Konvoi mit sechs Booten.

Nach der Mahlzeit ging es weiter zu einem herrlichen Badestrand. Hier war aber nicht nur baden angesagt, sondern vorher ging es 300 Meter auf Stufen zum Aussichtspunkt, um einen Blick auf die “Grüne Lagune” zu werfen. Es handelt sich um den smaragdgrünen Salzsee Tale Nai.

Es war ein wunderschöner Tag. Jetzt ging es mit Vollspeed zurück zum Schiff. Wir mußten es in einer Stunde erreichen, da die Weiterfahrt nach Singapur anstand.

Unsere Laune schlug von einer Minute zur anderen ins Negative. Es kamen ca. zwei Meter hohe Wellen auf. Was an sich kein Problem ist. Wenn ein Schnellboot die mit hoher Geschwindigkeit nimmt, fährt man wie auf einer Buckelpiste und man spürt jeden Schlag im Rücken. Der Wind wurde stärker und Wasser spritzte ohne Ende ins Boot.

Zum Glück gab es eine kleine Luke, wo die Gäste ihre Fotoausrüstungen unterbringen konnten, damit sie keinen Wasserschaden nahmen.Wäre das Boot angepasst gefahren hätten wir für die gleiche Strecke über zwei Stunden gebraucht. Wieder heile auf der Aida angekommen, hörten wir von anderen Gästen, dass es eine junge Frau arg erwischte. Sie hatte sich auf der Rückfahrt einen Rückenwirbel durch die harten Schläge angebrochen.Sie wurde aus versicherungstechnischen Gründen nicht auf der Aida aufgenommen, weil sie aus eigener Kraft nicht die Schiffe wechseln konnte. Also wurden sie mit dem Schnellboot liegend zum nächsten Ort in ein Hospital überführt.Tage später erfuhren wir von ihren mitreisenden Freunden, dass sie nach Deutschland transportiert wurde. Sie wird keine bleibenden Schäden behalten und war auf dem Weg der Besserung.Entgangene Urlaubsfreuden, aber

Ende gut, alles gut!

 

Kho Samui Reisebericht

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