6. Station: Moorea Reisebericht

Die kleine Schwester von Tahiti ist Moorea, sie liegt 17 km entfernt und ist mit dem Jetkatamaran in 35 Min. zu erreichen. Eine Überfahrt wie im Bilderbuch. Blauer Himmel und königsblaues Wasser, dass liegt daran, weil die Meerestiefe hier ca. 9000 m beträgt. Beide Inseln sind irgendwann mal aus Vulkanen entstanden. Auf dieser Insel überkommt einen das Robinsongefühl, wenig Bewohner und nur ein paar Hotels, in denen nach dem Abendessen tote Hose ist. Wenn man nicht einen heimischen Folkloreabend gebucht hat kann man (oder Frau) auch ins Bett gehen, oder beide. Das liegt daran, dass überwiegend amerikanische honeymooner (Flitterwöchler) die Insel für sich eingenommen haben, und was machen die wohl nach dem Abendessen?

Zumindest war es so, als wir hier waren.

Aber wir wollten es ja nicht anders. Nach 5 Stationen und ca.22ooo Flugkilometern konnten wir diese Ruhe gut ab. Als Haupturlaub würden wir diese Insel nicht buchen. Das Angebot fürs Auge und die Sinne ist überwältigend. Wenn man Langeweile hat, kann man nur shoppen und das kommt teuer. Hier gibt es nämlich die einzigartigen Schwarzen Perlen der Südsee, ein absolutes Muss für jede Frau,- naja ...wenn man schon mal hier ist!

Ansonsten gehörte zu unserem Hotel auch ein eigenes Delphinarium, wo man die gleichnamigen streicheln und knutschen konnte ( ohne  Foto für 138 Euro pro Person). Wir machten die Fotos vom Steg aus ca. 3m Entfernung zum Nulltarif und gestreichelt haben wir uns dann selbst, weil wir 276 Euro gespart haben.

Nicht vergessen können wir die Beautyfarm des Hotels, wo man sich eine Behandlung à la carte bestellen konnte. Wenn wir das folgende Angebot genommen hätten (2 Std. Massage, 1 frisches Exotic-Blütenbad mit Rainshower) wäre man pro Person 343 Euro los. Uns blieb nur die Möglichkeit, unsere Badewanne voll laufen zu lassen und die Blüten haben wir auch selber gesammelt.

Das einzige was es kostenlos gab, war Tennis (können wir nicht), Schnorcheln (waren wir begeistert von) und Auslegerboot fahren (haben wir auch gemacht).

Die schönste Sache war mit einer Dose Bier und Zigarette nur bis zum Bauch im Wasser stehen, es war glasklar und pipiwarm.

Die bunten Fische konnte man am Strand aus der Hand füttern, und mit einer grauen Moräne haben wir uns auch angefreundet, sie ist nicht giftig. 

 

 

Aufenthalt:                      9 Tage 9 Nächte

Tagestemperatur:         28 Grad Sommer wie Winter

Hotel: *****               Moorea Beachcomber International

Besichtigungen: Inselrundfahrt mit allen Sehenswürdigkeiten (1/2 Tag)

Baie d`Opunohu

Baie de Cook

Belvedere

Beachcomber International

Delphinarium in der Hotelanlage

 Bar Motu Iti

Unsere zahme Moräne

Hochzeit von Lisa und Stan aus Los Angeles

Schwarze Perlen von den Tuamotu Inseln

Hotelservice

 

 

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